Marie Curie 

Nobelpreisträgerin und Entdeckerin der chemischen Elemente Polonium und Radium

     

    Marya Sklodowska, so hieß die berühmte Physikerin, als sie am 7.11.1867 in Warschau geboren wurde. Ihre Leidenschaft für das Lernen und besonders für die Physik erkannte sie schon früh; aber die Zeit, der Ort und die Tatsache, dass sie ein Mädchen war, standen ihr als Hindernisse im Weg. Für Mädchen war es damals nur schwer möglich, eine adäquate Bildung - geschweige denn eine naturwissenschaftliche - zu erhalten. Da war es ein Glücksfall, dass ihr Vater Physiklehrer war. Sie genoss es, mit ihm über Physik zu reden, von ihm zu lernen. Ein Studium für Frauen war jedoch im damals russisch besetzten Polen nicht vorgesehen. Deshalb ging sie später nach Frankreich, wo sie als Marie Curie mit 66 Jahren (am 4.7.1934) im französischen Sancellemoz in der Nähe von Genf starb.

     

    Während des Ersten Weltkrieges widmete sich Marie Curie als Radiologin der Behandlung verwundeter Soldaten. Sie entwickelte einen Röntgenwagen, der es ermöglichte, radiologische Untersuchungen in unmittelbarer Nähe der Front vorzunehmen, und beteiligte sich an der Qualifizierung der notwendigen Techniker und Krankenschwestern. Nach dem Krieg engagierte sie sich in derInternationalen Kommission für Geistige Zusammenarbeit des Völkerbundes für bessere Arbeitsbedingungen von Wissenschaftlern. An dem von ihr geleiteten Pariser Radium-Institut setzte sie sich für die Förderung von weiblichen und ausländischen Studierenden ein. (Quelle: Wikipedia 2015)

     

    ____ Bei Interesse lesen Sie Einzelheiten zu Marie Curie in unserer ausführlichen Niederschrift.

     

    Auszüge aus dem Leben
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