Am 2. Juni war es wieder so weit. Dieses Mal traten fünf Schulen der berliner UNESCO-Projektschulen miteinander an. Richtig, miteinander, nicht wirklich gegeneinander. Im Vordergrund dieses Turniers steht nämlich nicht das gegenseitige Besiegen, sondern das etwas andere Reglement zielt ab auf Fairness, Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft der Schüler_innen untereinander. Es gibt nur Beobachter_innen, keine Schiedrichter_innen,keine/n Torwart/frau usw., alle sind gleichermaßen mit Angriff und Verteidigung beschäftigt.

Die Mannschaften werden in jeder Runde neu gemischt und bestehen jeweils aus vier Personen, zwei Mädchen und zwei Jungen, davon zwei aus einer, zwei aus einer anderen Schule. Es soll respektvoll gespielt werden, Alleingänge sind verpönt, Regeln müssen eingehalten werden. Nach einem nicht unkomplizierten Verfahren wird schließlich doch eine Siegerschule ermittelt, die auch einen Pokal erhält.

Bei ganz herrlichem Wetter und guter Stimmung traten Schüler_innen des gastgebenden Max-Planck-Gymnasiums, der Sophie-Scholl-Schule, der Robert-Jungk-Oberschule, der Nelson-Mandela-Oberschule und des Marie-Curie-Gymnasiums an. Statt mit 6-8 Spieler_innen traten wir leider nur mit drei Spielern an. Die meisten der anderen angemeldeten Schüler_innen unserer Schule hatten uns schlicht versetzt. Eigentlich hätten wir unverrichteter Dinge wieder abreisen müssen, aber da zeigte sich, was ein gutes Netzwerk ausmacht. Alle Schulen, die mit ausreichend vielen Schüler_innen zu diesem Turnier gekommen waren, halfen uns mit Spieler_innen aus. Wir bedanken uns herzlich für diese uneigennützige Unterstützung! Nur so konnten auch unsere Drei auf's Feld. Dass wir damit eine Menge Wirbel verursacht haben und die Rundenzahl reduziert werden musste, darüber schweige ich jetzt lieber. Ich entschuldige mich an dieser Stelle nochmals für unsere Unzuverlässigkeit an diesem Tag.

Das Max-Planck-Gymnasium sorgte anschließend noch für beste Verpflegung und ausreichend Getränke,so dass wir gut gestärkt die Plazierung erfuhren. Mit dem vierten Platz waren wir bei unserer Unterbesetzung gut bedient. Die Gastgeber erhielten "Silber", "Gold" sahnte die Robert-Junck-Oberschule ab.

 

Renate Belmega

 

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